Eine Abdichtung, die direkt unter Fliesen und Platten aufgebracht wird und mit dem Fliesenkleber einen festen Verbund bildet. Im Bad der Standard für alle Flächen, die regelmäßig nass werden.
Aufgetragen wird sie meist flüssig in zwei Schichten, als Dichtschlämme oder Flüssigkunststoff, seltener als Bahn. Entscheidend sind die Details: Dichtbänder in allen Ecken und an den Übergängen zwischen Wand und Boden, Dichtmanschetten an jedem Rohrdurchgang, eine Mindestschichtdicke, die der Hersteller vorgibt.
| Worauf achten | Warum |
|---|---|
| Geprüftes System eines einzigen Herstellers | Abdichtung, Dichtband und Kleber sind nur zusammen geprüft |
| Wassereinwirkungsklasse im Angebot | Legt fest, wo abgedichtet wird – siehe Wassereinwirkungsklassen |
| Fotos vor dem Fliesen | Nach dem Verlegen ist die Abdichtung nicht mehr zu sehen |
Die Fliese ist nicht dicht – die Fuge erst recht nicht
Wasser gelangt immer bis zur Abdichtung. Fehlt sie oder ist ein Anschluss offen, läuft es in Estrich und Decke, und sichtbar wird der Schaden erst Jahre später im Raum darunter. Auch eine imprägnierte Gipsplatte ersetzt keine Abdichtung – sie ist nur der Untergrund dafür.
Siehe Badsanierung und Gipsplatten.
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Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.