Ein Innenputz auf Gipsbasis. Er lässt sich einlagig und glatt verarbeiten und trocknet schnell – im Neubau deshalb Standard, im Altbau passt er nicht überall.
| Wo | Gipsputz? | Besser |
|---|---|---|
| Trockene Wohnräume auf Ziegel, Beton, Porenbeton | ja | – |
| Häusliches Bad | außerhalb des Spritzbereichs | im Spritzbereich Kalkzementputz mit Abdichtung |
| Keller, feuchte oder salzbelastete Wände | nein | Kalkputz oder Sanierputz |
| Auf altem Kalkputz | mit geeignetem Haftgrund | oft ebenfalls Kalk |
| Auf Lehm und im Fachwerk | nur nach Systemvorgabe | Lehmputz |
| Außen | nein | Kalk- oder Kalkzementputz |
Gips und Zement vertragen sich nicht
Kommt Gips mit Zement oder Kalkzement in Kontakt und wird feucht, bilden sich Treibmineralien, die den Putz aufsprengen. Gipsputz gehört deshalb nicht auf zementhaltige Reparaturstellen ohne Sperrgrund – und Zementputz nicht auf alten Gips.
Die Frage, welcher Putz innen in einen Altbau gehört, beantwortet meist der Untergrund: Auf historischem Mauerwerk Kalk, im Fachwerk Lehm, auf trockenen Ziegelwänden auch Gips. Siehe Grundierung und Maler- & Putzarbeiten.
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