Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

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Kastenfenster

Ein Fenster mit zwei hintereinanderliegenden Flügelebenen in einem gemeinsamen Rahmen, verbunden durch ein Futter. Typisch für Gründerzeit und Jugendstil.

Der Luftraum zwischen den beiden Ebenen wirkt als Puffer gegen Kälte und vor allem gegen Lärm. Instandgesetzt und mit einer Isolierverglasung im inneren Flügel erreicht ein Kastenfenster einen U-Wert von etwa 1,3 bis 1,6 W/m²K – nicht so gut wie ein neues Fenster, aber weit besser als sein Ruf. Beim Schallschutz ist es einem einschaligen Fenster derselben Preisklasse oft überlegen.

InstandsetzenErsetzen
Kosten je Fenster700–1.600 €900–2.200 €
U-Wert danach1,3–1,60,8–1,1
Schallschutzsehr gutgut, teurer zu erreichen
Denkmalschutzmeist die geforderte Lösungoft nicht genehmigungsfähig

Wichtig ist die Dichtung der Innenflügel: Der innere Flügel muss dichter sein als der äußere, sonst schlägt sich Raumfeuchte im Kasten nieder. Zur Abgrenzung siehe Doppelfenster; alles Weitere unter Fenster & Außentüren.

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