Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

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Schlagregen

Regen, der vom Wind gegen die Fassade getrieben wird. Er trifft vor allem die Wetterseite eines Hauses – in Deutschland meist West und Südwest – und dringt durch Risse, offene Fugen und schadhafte Anschlüsse ins Mauerwerk.

BeanspruchungsgruppeTypisch für
I – geringGebiete mit weniger als 600 mm Jahresniederschlag, windgeschützte Lagen
II – mittel600 bis 800 mm Jahresniederschlag
III – starküber 800 mm Jahresniederschlag, Küsten, windreiche und exponierte Lagen
Je höher die Gruppe, desto höher die Anforderungen an Putz, Fugen und Anschlüsse. Maßgeblich ist die Norm zum Feuchteschutz, DIN 4108-3.

Bei verputzten Wänden sind Risse die Eintrittsstellen, bei Sichtmauerwerk und Klinker fast immer die Fugen. Dazu kommen die Anschlüsse an Fensterbänken und Sockeln, wo Wasser von der Fläche abläuft und sich sammelt.

Vor jeder Innendämmung prüfen

Eine Innendämmung macht die Wand kälter, und sie kann danach schlechter nach innen austrocknen. Was von außen hineingeregnet ist, bleibt dann länger drin. Die Fassade muss deshalb vorher schlagregendicht sein: Risse schließen, Fugen erneuern, bei Sichtmauerwerk gegebenenfalls eine wasserabweisende Imprägnierung.

Siehe Fassade & Dämmung.

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