Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

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Erdung

Die leitende Verbindung einer elektrischen Anlage mit dem Erdreich. Sie sorgt dafür, dass Schutzeinrichtungen im Fehlerfall auslösen und Blitzströme sicher abfließen.

Heute gehört ein Fundamenterder in die Bodenplatte, verbunden mit der Haupterdungsschiene. An diese Schiene werden über den Schutzpotentialausgleich alle leitfähigen Systeme angeschlossen – Wasser- und Gasleitungen, Heizungsrohre, Metallteile.

Die Wasserleitung als Erder

In vielen Altbauten diente früher die metallene Wasserleitung als Erder. Wurde später ein Stück Kunststoffrohr eingesetzt oder der Hausanschluss erneuert, ist diese Erdung unterbrochen – meist ohne dass es jemand bemerkt. Eine Anlagenprüfung klärt das; zusammen mit einer klassischen Nullung ist das ein ernstes Sicherheitsproblem.

Erdung nachrüsten

ErderWann
Fundamenterdernur im Neubau; nachträglich nicht einbaubar
Ringerderum das Haus im Erdreich – am günstigsten, wenn für eine Außenabdichtung ohnehin gegraben wird
Tiefenerdersenkrecht in den Boden getriebene Stäbe, wenn nicht gegraben werden soll

Wer den Keller von außen abdichtet, sollte den Ringerder gleich mitverlegen lassen – das kostet dann fast nur das Material. Siehe Blitzschutz, Zählerschrank und Elektroinstallation.

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