Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

Für Handwerksbetriebe →

Zählerschrank

Der Schrank, in dem Stromzähler, Hauptsicherung und oft die Verteilung sitzen. Im Altbau das Bauteil, an dem Wärmepumpe, Wallbox und Photovoltaik am häufigsten scheitern.

Alle drei setzen einen Zählerplatz nach den heutigen technischen Anschlussbedingungen voraus. Schränke, die vor 2019 gesetzt wurden, haben in der Regel weder den unteren Anschlussraum noch Platz für ein Smart-Meter-Gateway. Dazu kommt: Wärmepumpen, Wallboxen und größere Speicher über 4,2 kW müssen beim Netzbetreiber angemeldet und steuerbar ausgeführt werden, im Gegenzug sinken die Netzentgelte.

AnzeichenWas es bedeutet
Schraubsicherungen statt LeitungsschutzschalternVerteilung meist aus der Zeit vor 1975
Kein FehlerstromschutzschalterNicht mehr zeitgemäß, bei Umbau nachzurüsten
Zähler auf einer Holzplatte, offene KlemmenAustausch, nicht Erweiterung
Kein Platz für einen zweiten ZählerEin eigener Wärmepumpentarif ist nicht möglich
Keine freien ReserveplätzeJede Erweiterung wird zum Umbau
Den Schrank zu erneuern kostet mit Anmeldung etwa 1.500 bis 3.500 €. Am Zählerplatz darf nur ein beim Netzbetreiber eingetragener Installateur arbeiten.

Lassen Sie den Zählerschrank prüfen, bevor Sie eine Wärmepumpe bestellen – die Zustimmung des Netzbetreibers braucht Wochen. Siehe Elektroinstallation und Klassische Nullung.

Angebotsservice

Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen

Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.

Angebotsservice

Angebote vergleichen

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben in acht kurzen Fragen. Wir suchen bis zu drei Betriebe in Ihrer Region, die auf Bestandsgebäude spezialisiert sind.

  1. 1Acht kurze Fragen zum Projekt
  2. 2Wir prüfen Betriebe in Ihrer Region
  3. 3Bis zu drei unverbindliche Angebote

Keine Vermittlungsgebühr für Eigentümer. Ihre Daten gehen nur an die Betriebe, die Ihre Anfrage bearbeiten.