Ein Dach mit sehr geringer Neigung, meist bis etwa 5 Grad. Im Altbau vor allem bei Bungalows, Anbauten, Garagen und Mehrfamilienhäusern der 1960er- und 1970er-Jahre.
| Aufbau | Prinzip | Einordnung |
|---|---|---|
| Warmdach | Dämmung unter der Abdichtung, nicht belüftet | heute die häufigste Bauweise |
| Kaltdach | belüftete Luftschicht zwischen Dämmung und Dachhaut | ältere Bauweise, oft Feuchteprobleme |
| Umkehrdach | feuchteunempfindliche Dämmung über der Abdichtung | bei intakter Abdichtung gut nachrüstbar |
| Gründach | Substrat und Pflanzen auf der Abdichtung | hält Regen zurück, schützt vor Hitze |
Ein Flachdach braucht Gefälle zum Ablauf, als Richtwert mindestens 2 Prozent. Stehende Pfützen sind ein Mangel, weil sie die Abdichtung dauerhaft belasten. Und neben dem Ablauf gehört ein Notüberlauf dazu, der bei Starkregen verhindert, dass sich das Wasser auf dem Dach staut. Abdichtungen aus Bitumen- oder Kunststoffbahnen halten je nach Qualität zwei bis drei Jahrzehnte.
Vor dem Öffnen prüfen
Dachbahnen aus den 1960er- und 1970er-Jahren können teerhaltig sein und damit hoch mit PAK belastet. Ein Probestück ins Labor, bevor abgerissen oder heiß verschweißt wird.
Wird ein Flachdach im Zuge einer Sanierung neu gedämmt, verlangt das Gebäudeenergiegesetz einen U-Wert von höchstens 0,20 W/(m²·K) – strenger als beim Steildach. Siehe Bitumen, Dachhaut und Dachsanierung.
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Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.