Ein Gewebe aus Glasfäden, das in Putz oder Spachtelmasse eingebettet Zugkräfte aufnimmt und Risse verhindert oder überbrückt. Verwandt sind Glasfaservliese und Glasfasertapeten für Innenwände.
| Produkt | Einsatz |
|---|---|
| Armierungsgewebe, alkalibeständig | im Armierungsputz eines WDVS und bei der Putzsanierung |
| Glasfaser- oder Malervlies | glatte, rissarme Wandflächen innen vor dem Streichen |
| Glasfasertapete mit Struktur | strapazierfähige, überstreichbare Oberfläche |
Damit Armierungsgewebe wirkt, liegt es im oberen Drittel der Putzschicht, vollständig eingebettet und an den Stößen mindestens zehn Zentimeter überlappend. Es wird in den frischen Putz eingedrückt und nicht auf die Wand gelegt und überputzt – dann liegt es an der falschen Stelle und kann keine Kräfte aufnehmen.
Gewebe überbrückt Risse – es heilt keine Ursache
Feine Schwindrisse im Altputz lassen sich mit einer Armierung dauerhaft verschwinden lassen. Risse aus Bewegungen im Untergrund kommen durch jedes Gewebe wieder – siehe Fundament.
Eine Fassade mit Armierungsputz zu überarbeiten beschreibt der Beitrag Flächenarmierung an der Fassade. Siehe auch Grundierung.
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