Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

Für Handwerksbetriebe →

Installationszonen

Festgelegte Streifen an Wänden, in denen elektrische Leitungen verlaufen dürfen. Wer sie kennt, weiß, wo er bohren kann, ohne eine Leitung zu treffen.

Die Zonen an einer WandAnsicht, Raumhöhe 2,50 m
oben: 15–45 cm unter der Decke Mitte: 100–130 cm unten: 15–45 cm über dem Boden TürFenster Senkrechte Streifen: 10–30 cm neben Türen, Fenstern und Raumecken

Die grünen Streifen sind die Zonen. Außerhalb davon dürfen bei einer fachgerechten Installation keine Leitungen liegen – auch nicht diagonal.

ZoneLage
Waagerecht oben15 bis 45 cm unter der fertigen Decke
Waagerecht Mitte100 bis 130 cm über dem fertigen Fußboden, vor allem über Arbeitsflächen
Waagerecht unten15 bis 45 cm über dem fertigen Fußboden
Senkrecht10 bis 30 cm neben Türen, Fenstern und Raumecken
Festgelegt in DIN 18015-3. Schalter sitzen üblicherweise in den senkrechten Zonen neben der Tür, Steckdosen in der unteren oder mittleren waagerechten Zone.

Im Altbau gilt die Regel nur für das, was neu verlegt wird. Alte Leitungen liegen oft dort, wo es 1960 bequem war – quer durch die Wandmitte oder über dem Türsturz. Vor jeder Bohrung in einer nicht sanierten Wand hilft ein Leitungssucher; nach einer Sanierung helfen Fotos der offenen Schlitze. Siehe Elektroinstallation und Zählerschrank.

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