Der Käfer, dessen Larven gemeinhin „Holzwurm“ heißen. Seine runden Ausfluglöcher finden sich in fast jedem Altbau – aber längst nicht jeder Befall ist noch aktiv.
Die Larven fressen zwei bis drei Jahre, unter ungünstigen Bedingungen länger, im Holz und verlassen es als Käfer durch runde Löcher von 1 bis 2 mm. Anders als der Hausbock befällt der Nagekäfer Nadel- und Laubholz, braucht aber Feuchte: In beheizten Wohnräumen, in denen Holz dauerhaft trocken ist, stirbt ein Befall oft von selbst ab. Gefährdet sind Keller, unbeheizte Dachböden, Dielen über feuchten Räumen.
| Hinweis | Aktiver Befall | Erloschener Befall |
|---|---|---|
| Bohrmehl unter den Löchern | hell, frisch, rieselt nach | dunkel, verklebt oder fehlt |
| Rand der Ausfluglöcher | hell, scharfkantig | nachgedunkelt |
| Test | Löcher mit Papier abkleben: Neue Löcher zwischen Mai und August zeigen, dass Käfer schlüpfen | keine neuen Löcher |
Bekämpft wird nur ein aktiver Befall – oft genügt es schon, die Feuchtequelle zu beseitigen. Sonst Heißluft oder ein zugelassenes Holzschutzmittel. Wer auf alte Behandlungen stößt, sollte Xylamon kennen. Zum gefährlicheren Verwandten siehe Hausbock, zur Tragfähigkeit Zimmerer & Statik.
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