Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

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U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)

Wie viel Wärme durch einen Quadratmeter eines Bauteils strömt, wenn innen und außen ein Grad Temperaturunterschied herrscht, angegeben in W/(m²·K). Je kleiner der Wert, desto besser dämmt das Bauteil.

Typische U-Werte im Altbauin W/(m²·K), unsaniert
Einfach verglastes Holzfensterrund 5
Isolierglasfenster der 1970er-Jahre2,6–3,0
Vollziegelwand 36 cm, ungedämmt1,4–1,7
Hohlblockwand 24 cm, ungedämmt1,2–1,7
Außenwand nach Sanierung, Anforderunghöchstens 0,24
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Das alte Fenster verliert je Quadratmeter gut zwanzigmal so viel Wärme wie eine sanierte Außenwand – hat aber meist viel weniger Fläche.

BauteilHöchstwert bei Erneuerung
Außenwand0,24 W/(m²·K)
Fenster und Fenstertüren1,3 W/(m²·K)
Dachfläche und oberste Geschossdecke0,24 W/(m²·K)
Kellerdecke0,30 W/(m²·K)
Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes für den Fall, dass ein Bauteil ohnehin erneuert wird. Für Förderung gelten strengere Werte.

Berechnet wird der U-Wert aus den Wärmedurchlasswiderständen aller Schichten, also aus Dicke geteilt durch Lambda-Wert, plus zwei Übergangswiderständen an den Oberflächen. Eine 36 cm starke Vollziegelwand kommt so auf etwa 1,4; mit 16 cm Außendämmung sinkt der Wert auf rund 0,20. Siehe Fassade & Dämmung, Fenster und Innendämmung.

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