Ein Stahlband oder Rundstahl, der im Beton des Fundaments liegt und die elektrische Anlage des Hauses leitend mit dem Erdreich verbindet.
Über den Erder und die Haupterdungsschiene sind Schutzleiter, metallene Rohrleitungen und gegebenenfalls die Blitzschutzanlage miteinander verbunden. Dieser Schutzpotentialausgleich verhindert gefährliche Spannungen zwischen berührbaren Metallteilen. In Neubauten ist ein Fundamenterder seit Jahrzehnten Standard; heute regelt ihn die DIN 18014.
Altbauten ohne Fundamenterder
Ältere Häuser haben meist keinen. Früher diente oft die metallene Wasserleitung als Erder. Seit Versorger Hausanschlüsse aus Kunststoff verlegen, fällt dieser Weg weg – oft unbemerkt, zum Beispiel nach dem Tausch des Wasseranschlusses.
| Nachrüstung | Wie |
|---|---|
| Ringerder | Band oder Rundstahl rund ums Haus im Erdreich, mindestens etwa 50 cm tief und rund 1 m vom Gebäude entfernt |
| Tiefenerder | Staberder, der mehrere Meter tief in den Boden getrieben wird |
| Messung | Erdungswiderstand durch den Elektrofachbetrieb prüfen lassen |
Beim Aufgraben mitdenken
Wer für eine Kellerabdichtung ohnehin am Haus aufgräbt, sollte den Elektrofachbetrieb fragen, ob ein Ringerder mitverlegt wird. Später kostet dieselbe Arbeit ein Vielfaches. Siehe Abdichtung von Mauerwerk.
Siehe Erdung, Blitzschutz und Überspannungsschutz und FI-Schutzschalter.
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Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.