Die Beschaffung des Geldes für eine Sanierung – aus Eigenkapital, Zuschüssen und Krediten. Im Altbau gehört sie an den Anfang der Planung, weil Förderanträge und Kreditzusagen vor dem Auftrag stehen müssen.
| Baustein | Passt für | Einordnung |
|---|---|---|
| Eigenkapital | Rücklagen, Reserve, Nebenkosten | Ersparnisse und Bausparguthaben; Eigenleistung erkennen Banken nur begrenzt an |
| Zuschüsse | Heizung, Dämmung, Fenster, Energieberatung | müssen vor der Beauftragung beantragt sein |
| Förderkredite | Effizienzhaus-Sanierung, Ergänzung zu Einzelmaßnahmen | zinsgünstig, teils einkommensabhängig |
| Modernisierungskredit ohne Grundschuld | kleinere Vorhaben | schnell, aber höherer Zins |
| Baufinanzierung mit Grundschuld | größere Sanierung, Kauf und Sanierung zusammen | günstiger Zins, Grundbucheintrag und Notar |
Die richtige Reihenfolge
| Schritt | Warum an dieser Stelle |
|---|---|
| 1. Kosten ermitteln | Angebote oder Kostenschätzung, bei größeren Vorhaben mit Energieberatung |
| 2. Förderung beantragen | vor jeder Auftragsvergabe |
| 3. Finanzierung zusagen lassen | die Bank will Kosten und Förderzusage sehen |
| 4. Beauftragen | mit Vertrag unter aufschiebender Bedingung, wo nötig |
Wer kauft und saniert, finanziert beides am besten zusammen: Die Bank braucht dafür eine belastbare Kostenschätzung vor dem Kauf. Planen Sie die übliche Reserve von 10 bis 15 Prozent ein – siehe Baukosten. Bei vermieteten Objekten gibt es zudem steuerliche Grenzen für Sanierungskosten in den ersten drei Jahren nach dem Kauf, siehe Restnutzungsdauer im Altbau.
Siehe Förderung, Eigenleistung und Energieberatung. Dieser Text ist keine Finanzberatung.
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