Der gefährlichste holzzerstörende Pilz im Altbau. Er wächst durch Mauerwerk hindurch, leitet selbst Wasser zu trockenem Holz und kann eine Balkenlage in wenigen Jahren zerstören.
Erkennbar ist er an weißem, watteartigem Myzel, das später grau und strangförmig wird, und an flachen, rostbraunen Fruchtkörpern mit feinem Sporenstaub. Befallenes Holz zeigt Würfelbruch: Es reißt längs und quer in kleine Quader und lässt sich zwischen den Fingern zerreiben. Voraussetzung ist immer Feuchte – ein Rohrschaden, eine undichte Dachrinne, ein Balkenkopf in nasser Außenwand.
Nichts abreißen, nichts abdecken
Wer den Befall vermutet, holt zuerst einen Holzschutzsachverständigen und erst danach einen Betrieb. Die Sanierung reicht weit über den sichtbaren Bereich hinaus: Befallenes Holz wird mit einer Sicherheitszone von rund einem Meter entfernt, das angrenzende Mauerwerk behandelt. In mehreren Bundesländern ist der Befall meldepflichtig.
Die eigentliche Sanierung ist fast immer die Beseitigung der Feuchtequelle. Ohne sie kommt der Pilz zurück. Siehe Feuchtigkeit & Keller und Zimmerer & Statik.
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Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.