Wie wenig Luft ungewollt durch Fugen, Ritzen und Anschlüsse in die Gebäudehülle strömt. Gemessen wird sie mit dem Blower-Door-Test.
Beim Test erzeugt ein Gebläse in der Haustür einen Unter- und einen Überdruck von 50 Pascal. Gemessen wird, wie oft sich das Luftvolumen des Gebäudes dabei pro Stunde austauscht. Mit Nebelgerät oder Wärmebildkamera lassen sich die Leckagen zugleich finden.
| Gebäude | Luftwechsel bei 50 Pa |
|---|---|
| Unsanierter Altbau | oft 5 bis 10 pro Stunde |
| Anforderung Neubau ohne Lüftungsanlage | höchstens 3,0 |
| Anforderung Neubau mit Lüftungsanlage | höchstens 1,5 |
| Passivhaus | höchstens 0,6 |
Warum das im Altbau mehr zählt als die Heizkosten: Durch eine einzige undichte Stelle in der Dampfbremse strömt ein Vielfaches der Feuchte in die Konstruktion, die durch Diffusion hineinkäme. Die Messung gehört deshalb vor das Verkleiden – danach findet man die Lecks nicht mehr. Siehe Energieberatung und Dachsanierung.
Angebotsservice
Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.