Der Zeitraum, in dem ein Gebäude bei ordnungsgemäßer Unterhaltung noch wirtschaftlich genutzt werden kann. Sie bestimmt den Verkehrswert und bei vermieteten Objekten die Höhe der Abschreibung.
Gerechnet wird gegen eine Gesamtnutzungsdauer, für Wohngebäude 80 Jahre. Ein Haus von 1968 hätte danach rechnerisch noch 22 Jahre. Modernisierungen verlängern diesen Wert: Nach einem Punktemodell mit höchstens 20 Punkten zählen etwa ein neu gedämmtes Dach und eine gedämmte Fassade je vier Punkte, neue Fenster, Heizung oder Bäder je zwei.
Ausführlich mit Rechenbeispiel, Abschreibungssätzen und den Anforderungen an ein Gutachten unter Restnutzungsdauer im Altbau. Welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, legt ein Sanierungsfahrplan fest.
Angebotsservice
Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.