Bestandsgebäude seit 1998 · Schwerpunkt Baujahr vor 1979

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Trittschall

Körperschall, der durch Gehen, Stühlerücken oder fallende Gegenstände in eine Decke eingeleitet wird und im Raum darunter als Geräusch ankommt.

DeckeTrittschallpegel
Unsanierte Holzbalkendeckerund 65–75 dB
Anforderung zwischen Wohnungenhöchstens 53 dB
Erhöhter Schallschutzhöchstens 46 dB
Beim Trittschall gilt anders als beim Luftschall: Je kleiner der Wert, desto leiser. Zwischen einer alten Holzbalkendecke und der Anforderung liegen zwanzig Dezibel und mehr.
MaßnahmeVerbesserung
Gebundene Schüttung als Beschwerung, 60 mmrund 10 dB
Schwimmender Aufbau mit Trittschalldämmung10–15 dB
Unterdecke an Federschienen im Raum darunter10–15 dB
Weichfedernder Belag statt Parkett3–8 dB

Die Wirkungen ergänzen sich, addieren sich aber nicht einfach. Wer zwanzig Dezibel braucht, kommt an einer Kombination aus Masse und Entkopplung nicht vorbei. Und ein vergessener Randdämmstreifen macht jede Maßnahme zunichte. Siehe Fußboden und Schallschutz.

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