Eine Installationswand vor der eigentlichen Wand: Ein Metallgestell mit Montageelementen trägt WC, Waschtisch oder Bidet, dahinter laufen die Leitungen, vorne wird verkleidet. Im Altbau die Standardlösung im Bad.
| Vorteil im Altbau | Warum |
|---|---|
| keine Schlitze in alten Wänden | schont Mauerwerk, Fachwerk und dünne Innenwände |
| besserer Schallschutz | Leitungen haben keinen festen Kontakt zur Wand |
| Ablage und verdeckter Spülkasten | die halbhohe Vorwand wird zur Ablage |
| unebene Wände | die Vorwand gleicht aus |
| Maß | Richtwert |
|---|---|
| Tiefe mit Hänge-WC | etwa 15–25 cm |
| Höhe | halbhoch etwa 1,10–1,20 m oder raumhoch |
| Montageelement eingebaut, ohne Keramik | etwa 400–900 € je Element |
Beplankt wird mit zementgebundenen Platten oder imprägnierten Gipsplatten, meist zweilagig. In Spritzwasserbereichen folgt eine Verbundabdichtung mit Dichtmanschetten an allen Durchdringungen. Wer die Vorwand bis zur Decke führt, gewinnt einen Schacht für Lüftung und Abwasser aus den oberen Geschossen.
Das Montageelement muss tragen
Ein Hänge-WC hebelt bei jeder Benutzung am Gestell. Befestigt wird es an Boden und Wand – in weichem Altbaumauerwerk, auf Holzbalkendecken und an Porenbeton mit geeigneten Befestigungen oder als freistehendes System. Den Abwasseranschluss vorher auf Gefälle und Höhe prüfen.
Siehe Vorsatzschale, Schallschutz und Badsanierung.
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