Die typische Geschossdecke im Altbau bis in die 1950er-Jahre: Holzbalken im Abstand von 60 bis 100 cm, dazwischen eine Füllung, oben Dielen, unten Putz auf Schilfrohr oder Latten.
Der Aufbau ist erstaunlich durchdacht. Zwischen den Balken liegt auf einem Einschub aus Brettern der Fehlboden, gefüllt mit Lehm, Schlacke oder Sand – Masse gegen Schall und gegen den Feuerüberschlag. Genau diese Füllung überrascht beim Öffnen: Sie wiegt oft 100 kg je Quadratmeter und mehr, und in Schlacke finden sich mitunter Schadstoffe.
Schematisch. Die Balken selbst sind meist 18 bis 24 cm hoch und liegen mit ihren Köpfen in der Außenwand.
| Problem | Ursache | Weiter |
|---|---|---|
| Federt, Risse im Deckenputz | Durchbiegung, zu große Spannweite | Zimmerer & Statik |
| Schlechter Trittschall | Fehlende Entkopplung | Fußboden |
| Weiche Balkenköpfe | Feuchte in der Außenwand | Echter Hausschwamm |
| Trägt keinen Nassestrich | Zusätzliche Eigenlast | Estrich im Altbau |
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