Eine Flächenheizung, bei der Heizrohre auf der Wand verlegt und überputzt oder mit Platten bekleidet werden. Im Altbau oft die bessere Alternative zur Fußbodenheizung, weil der Boden dafür nicht geöffnet werden muss.
| Wandheizung | Fußbodenheizung | |
|---|---|---|
| Aufbau | wenige Zentimeter auf der Wand | 60 bis 160 mm im Boden |
| Vorlauftemperatur | etwa 30 bis 40 °C | etwa 30 bis 35 °C |
| Alter Boden, Dielen | bleibt erhalten | muss geöffnet werden |
| Einschränkung | beheizte Wandflächen frei von großen Möbeln halten | Teppiche und dicke Holzböden bremsen |
| Wärmegefühl | Strahlungswärme auf Körperhöhe | warme Füße |
Die niedrige Vorlauftemperatur macht die Wandheizung zu einem guten Partner für die Wärmepumpe. Sie erwärmt zudem die Wandoberfläche selbst – an kalten Außenwänden ein wirksames Mittel gegen Schimmel.
An einer ungedämmten Außenwand geht allerdings ein Teil der Wärme nach draußen. Dort kombiniert man sie mit einer Innendämmung oder legt die Heizflächen auf Innenwände. Als Putz eignet sich besonders Lehmputz, der Wärme gut leitet und Feuchte puffert. Rechnen Sie mit etwa 70 bis 130 € je m² beheizter Wandfläche einschließlich Putz, ohne Wärmeerzeuger.
Vor jedem Nagel die Rohre orten
In einer Wandheizung liegen die Rohre dicht unter der Oberfläche. Vor dem Bohren zeigt eine Wärmebildkamera oder eine Thermofolie bei laufender Heizung, wo sie verlaufen. Die Verlegepläne gehören zu den Unterlagen des Hauses.
Die Alternative im Boden steht unter Estrich im Altbau und Dielenboden; Planung und Umsetzung unter Heizung.
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