Dämmung, die zwischen die Sparren eines Steildachs eingebaut wird. Im Altbau die gängigste Art, ein Dach von innen zu dämmen – und die mit den meisten Ausführungsfehlern.
Der Trick ist die Installationsebene zwischen Dampfbremse und Beplankung: Leitungen und Dosen laufen dort, ohne die Dampfbremse zu durchstoßen. Fehlt sie, wird für jede Steckdose ein Loch in die luftdichte Ebene geschnitten.
Der Fehler, der das Dach ruiniert
Eine Dampfbremse, die nicht lückenlos verklebt ist – an Giebelwänden, Kehlbalken, Durchdringungen. Warme Raumluft strömt dann durch die Lücken in die Dämmung, kondensiert unter der Dachdeckung und durchfeuchtet Sparren und Dämmstoff. Sichtbar wird das oft erst nach zwei, drei Wintern. Eine Luftdichtheitsmessung vor dem Verkleiden findet die Lecks.
Rechnen Sie mit 60 bis 110 € je Quadratmeter Dachfläche. Weil die Sparrenhöhe die Dämmstärke begrenzt, kommen oft eine Aufdopplung oder eine zusätzliche Untersparrendämmung dazu – siehe Sparren. Alles Weitere unter Dachsanierung.
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