Eine elektrische Direktheizung in Form flacher Paneele, die Wärme vor allem als Strahlung abgibt. Sie ist günstig in der Anschaffung und teuer im Betrieb.
Eine Infrarotheizung macht aus einer Kilowattstunde Strom eine Kilowattstunde Wärme. Eine Wärmepumpe gewinnt aus derselben Kilowattstunde drei bis vier, weil sie Umweltwärme nutzt. Das entscheidet über die laufenden Kosten.
| Beispiel: 15.000 kWh Wärmebedarf im Jahr | Strombedarf | Kosten im Jahr |
|---|---|---|
| Infrarotheizung | 15.000 kWh | rund 5.300 € |
| Wärmepumpe mit Jahresarbeitszahl 3 | 5.000 kWh | rund 1.400 € |
Wann sie trotzdem passt
| Sinnvoll | Wenig sinnvoll |
|---|---|
| selten genutzte Räume wie Gästezimmer oder Hobbyraum | als Hauptheizung im unsanierten Altbau |
| Zusatzwärme im Bad | in Räumen, die täglich viele Stunden beheizt werden |
| sehr gut gedämmte Häuser mit geringem Bedarf | als Mittel gegen Schimmel ohne Lüftungskonzept |
Eigener Solarstrom hilft nur begrenzt: Geheizt wird vor allem im Winter, wenn die Anlage wenig liefert.
Das Gebäudeenergiegesetz erlaubt Stromdirektheizungen beim Heizungstausch nur unter strengen Anforderungen an den Wärmeschutz – siehe GEG. Wer mehrere Räume elektrisch beheizen will, sollte die Anschlussleistung prüfen lassen: Viele alte Hausanschlüsse und Zählerschränke sind dafür nicht ausgelegt. Siehe auch Wärmepumpe und Heizung.
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Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.