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Kategorie: Wärmedämmung

Energie sparen ist in aller Munde – durch eine richtige Wärmedämmung erhebliche Kosten sparen.

  • Vom Altbau zum Niedrigenergiehaus

    Beitrag aus 2013. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Dachsanierung.

    Kann man auch einen Altbau in ein Niedrigenergiehaus umwandeln, ohne sich dabei finanziell vollständig zu übernehmen? Das ist eine gute Frage, die häufig mit Ja beantwortet wird. Dabei kommt es aber immer auf den finanziellen Spielraum an. Fakt ist – auch aus einem Altbau kann ein Niedrig-, im Bestfall sogar ein Nullenergiehaus werden. Dafür sind aber mehrere Schritte nötig, wie die dichte Dachdämmung, der Austausch von Fenstern und Türen, die lückenlose Isolierung aller Außenwände usw.

    Die ersten Maßnahmen sind günstig

    Insgesamt sind diese Maßnahmen also nicht durchzuführen, so dass man bei der Altbausanierung Schritt für Schritt vorgehen sollte, ganz wie es das finanzielle Budget erlaubt. Zunächst einmal sollten kostenfreie Möglichkeiten durchgeführt werden. Mit einem Stromanbieter Vergleich lassen sich die laufenden Stromkosten schon einmal deutlich absenken und auch der Austausch (mehr …)
  • Atmende Wände im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Badsanierung.

    atmende Wände„Eine Wand muss atmen können“: Ein weit verbreitetes Klischee, das aber gänzlich falsch ist. Gerade Altbaubesitzer treffen auf diese Aussage sehr häufig, wenn es um eine zusätzliche Dämmung von außen her geht. Doch: Der Vorgang, der eine Wand atmen ließe, ist ein völliger Irrtum. Entstanden zunächst durch den Bauphysiker Max von Pettenkofers um 1800 ließ die damalige Feststellung die Forderung nach so genannten atmenden Wänden verlauten, um Schimmelbildung oder Feuchtigkeitsstau in Wohnräumen zu vermeiden. Doch im  Verlauf der Zeit wurde diese Behauptung widerlegt. Denn gerade in Phasen, in denen Feuchtigkeitsspitzen in den Innenräumen entstehen – sei es durch Kochen oder Duschen beispielsweise, wird zwar diese Feuchtigkeit von den oberen Schichten des Mauerwerks bzw. der (mehr …)
  • Altbau dämmen: Bis Ende 2011 läuft die Frist

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Gewerke im Altbau.

    Altbau daemmenHistorischer Altbau – ob Ein- oder Mehrfamilienhaus: Achtung für alle Altbaubesitzer, die ihre Immobilie nach dem 1. Februar 2002 erworben haben und selbst bewohnen! Denn: Nur noch ein halbes Jahr läuft die Frist zur Umsetzung der Energieeinsparverordnung (EnEV). Danach soll der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung in alten Gebäuden um etwa 30 Prozent gedrosselt werden. Nach Ablauf dieser Frist steigen diese Anforderungen hinsichtlich Energieeffizienz einer Immobilie nochmals um gut ein Drittel an. Sämtliche historische Gebäude, die nach dem 1. Februar 2002 erworben wurden und vom Eigentümer selbst bewohnt werden, müssen dahingehend effizient und durch energiesparende Maßnahmen gedämmt werden: Alle Leitungen, die über eine (mehr …)
  • Austausch der Fensterverglasung im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fenster & Außentüren.

    Fensterverglasung tauschenIm Zuge nachträglicher Dämm-Maßnahmen darf auch die Möglichkeit der Erneuerung der Fenster nicht außer Acht gelassen werden. Doch auch wenn die Fenster bereits ein bestimmtes Alter überschritten haben, muss dies nicht unbedingt bedeuten, dass die Fenster vollständig ausgetauscht werden müssen. Bei gut erhaltenem und sorgfältig isoliertem Rahmen kann es auch ausreichend sein, die alte Verglasung durch eine spezielle Wärmeschutzverglasung auszutauschen. Lippendichtungen, genau eingestellte Beschläge, die einen richtigen, dichten Verschluss gewährleisten, und eine absehbare Beständigkeit der Fensterrahmen über 10 bis 15 Jahre muss gewährleistet werden können. Und auch ein entsprechendes Rahmenmaß sollte vorhanden sein, um die etwas (mehr …)
  • Die Fenster erneuern im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fenster & Außentüren.

    Fenster im Altbau erneuern

    Kellerdeckendämmung, Wanddämmung innen, Wanddämmung außen und Heizungserneuerung: Im Zuge nachträglicher Dämm-Maßnahmen darf auch die Möglichkeit der Erneuerung der Fenster nicht außer Acht gelassen werden. Die Empfehlung zum Austausch der Fenster gilt grundsätzlich bereits für Modelle mit einem Alter von 20 Jahren und mehr. Bei Altbauhäusern im sanierungsbedürftigen Zustand liegt es also nahezu auf der Hand, auch einen Fensteraustausch durchzuführen – wurde dies nicht vor wenigen Jahren durchgeführt.
    Alte Modelle werden nach den aktuellen Standards ersetzt von Fenstern, die über eine spezielle Wärmeschutzverglasung verfügen. Diese Fenster sind ausgestattet mit zwei, neuerdings auch drei, planparallel liegenden Flachglasscheiben, die eine besonders gute Wärmedämmung

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  • Kellerdecke dämmen im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Trockenbau & Innenausbau.

    Kellerdecke dämmenNach einer Dachdämmung, Außenwanddämmung, Wanddämmung von innen sowie einer Kerndämmung sollte auch die Kellerdeckendämmung bei den Renovierungsarbeiten in Erwägung gezogen werden. Kalte Fußböden sind bis heute keine Seltenheit, gerade in Altbau-Gebäuden gehört dieses Makel leider noch oft zum Alltag. Betroffen sind vor allem Altbauten mit einer gemauerten Kappendecke oder mit Decken aus Stahlbetonplatten. Auch die Eigentemperatur einer Hohlsteindecke oder selbst auch nur einfache Holzbalkendecken, die eine Sand- oder Schlackenschüttung oder gar nur dünne Schichten an Dämmplatten unter dem Estrich enthalten, können nur widerwillig und mit einem unendlichen Energieaufwand erwärmt werden – wenn es denn überhaupt gelingt, jene Räume zu beheizen. Was viele Altbau-Besitzer allerdings nicht wissen: Der (mehr …)
  • Die Kerndämmung im Altbau

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Gewerke im Altbau.

    Wenn auch seltener vorhanden, sollte bei Altbau-Gebäuden mit zweischaligem Mauerwerk über eine nachträgliche Kerndämmung nachgedacht werden. Nässe- oder Stockflecken und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind die Folgen einer mangelhaften, schlechten, alten oder überhaupt nicht vorhandenen Kerndämmung. Die Kerndämmung in Form einer Luftschicht tritt zwischen einer inneren und einer äußeren Mauerwerkschale auf und soll damit in ihrer Funktion als Dämmung und Isolation möglichst wirksam sein. Durch ihre Dicke von 6 bis 7 Zentimeter ist es möglich, bei den nachträglichen Dämm-Maßnahmen diese Luftschicht mit Dämm-Material zu befüllen. Durch das Herausnehmen von Steinen aus dem äußeren Mauerwerk oder über Löcher, die in die Außenschale gebohrt (mehr …)
  • Die Wanddämmung von innen

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Gewerke im Altbau.

    Wanddämmung innenWas in der Vergangenheit als wenig bedeutend galt, ist heute mehr historisches Dekorationsmittel denn zweckgemäß: Die Holzverkleidungen in den Innenräumen von Altbau-Gebäuden. Auch in den Innenräumen ist also eine nachträgliche Wärmedämmung zum Einsparen von Energie sinnvoll – und vor allem: Die Innendämmung ist im Vergleich zur Dämmung von außen wesentlich einfacher auch nachträglich durchzuführen. Von Styropor oder Mineralwolle über Silikat oder Leichtbauplatten bis hin zu Polyurethan oder Schaumglasplatten: Es gibt vielerlei Material, das sich für die effektive Innendämmung eignet und direkt auf die Oberfläche aufgebracht wird. Es sollte darauf geachtet werden, dass keine Hohlräume bestehen bleiben – andernfalls müssen diese mittels (mehr …)
  • Energie sparen im Altbau: Die Wanddämmung von außen

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fassade & Dämmung.

    Wanddämmung von außenEnergie sparen im Altbau – das bedeutet nicht nur eine vernünftige, ausgiebige Dämmung im Dachgeschoss! Auch die Wände müssen unbedingt gedämmt werden – und zwar von innen oder von außen, um eine nachhaltige Energie sparende Renovierungsmaßnahme sinnvoll zu gestalten. Die meisten, nämlich über dreiviertel aller Wohnungen oder Häuser sind nur unzureichend, gar mangelhaft an den Innen- und Außenwänden gedämmt. Mit einer nachträglichen Wärmedämmung kann der daraus resultierende Energieverlust um rund 85 Prozent oder mehr reduziert werden. Überlegen Sie also nicht lange! Für die Außendämmung der Wände bestehen zweierlei Möglichkeiten: Das Wärmedämmverbundsystem oder die „Vorhangfassade“. Das Wärmeverbundsystem (WDVS) Die Wanddämmung mit dem Wärmeverbundsystem ist bis heute eine bewährte und häufig angewandte Art, die Außenwände eines Gebäudes zu isolieren – zum einen natürlich aufgrund seiner guten Wirksamkeit, zum anderen aber auch aufgrund seines verhältnismäßig niedrigen Preises. Dabei werden Dämmplatten an den Außenwänden befestigt. Zunächst wird dann ein Armierungsgewebe in den Putz eingebettet, das als Untergrund für die Dämmung gleichzeitig Dehnungsspannungen verarbeiten kann. Je nach Anspruch kann einerseits Putz mit Kunststoff, andererseits mit Kalkzement angewendet werden. Oder sogar Flachverblender und (mehr …)
  • Die Dämmung im Dachgeschoss

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Gewerke im Altbau.

    Die Dämmung im DachgeschossEnergie sparen ist ein mittlerweile schon seit geraumem Zeitraum diskutiertes und trotzdem noch immer  brand aktuelles Thema – das nicht nur für junge Bauherren oder planungs- und renovierungswillige sowie die Industrie von großer Bedeutung ist. Gerade die Besitzer von Altbau-Wohnungen oder Häusern kennen die Problematik des Wärmeverlustes und des hohen Energieverbrauchs. Hohe Heizkostenabrechnungen oder massiver Heizöl- und Gasverbrauch sind nur wenige der gravierenden Folgen. Dass die Behebung dieses Problems an Wichtigkeit zunimmt, hat mittlerweile auch die Politik erkannt. Für Aufklärung, Möglichkeiten zur Verbesserung und auch finanzielle Fördermöglichkeiten wird zunehmend gesorgt. Als Anhaltspunkt, um den genauen Energieverlust zu ermitteln, ist es wichtig, zunächst das Baujahr, die Bauweise und damit auch die verhandene Dämmung (mehr …)
  • Dämmung im Altbau: Nachträglich, sinnvoll isolieren

    Beitrag aus 2011. Technik, Preise und Förderung haben sich seither geändert. Den aktuellen Stand finden Sie unter Fenster & Außentüren.

    Nahezu jeder Altbaubesitzer wird in Zeiten der Renovierung vor eine der wichtigsten Fragen in der gesamten Sanierungsmaßnahme gestellt: Wie soll das historische Gebäude sinnvoll nachträglich und langfristig gedämmt werden? Zunächst ist es wichtig, das Baujahr des Gebäudes genau zu kennen. Denn: Altbau ist nicht (mehr …)
  • Sockelprofil beim WDVS: die Reihe, die man nicht korrigieren kann

    Das Sockelprofil ist die erste Reihe eines Wärmedämmverbundsystems — und die einzige, die man später nicht mehr korrigieren kann. Sitzt sie schief, sitzt die ganze Fassade schief. An unserer nördlichen Giebelwand haben wir gelernt, wie viel Zeit hier gut angelegt ist.

    Was das Sockelprofil leistet

    Es bildet den unteren waagerechten Abschluss der Dämmung. Es trägt die erste Plattenreihe, bis der Kleber abgebunden hat, es hält Nagetiere und Insekten aus der Dämmebene, und es führt Wasser von der Fassade weg — die meisten Profile haben dazu eine Tropfkante.

    Die Reihenfolge, die sich bewährt hat

    1. Höhe festlegen. Das Profil sitzt in der Regel rund 30 cm über dem Gelände, oberhalb der Spritzwasserzone. Liegt darunter eine Perimeterdämmung, wird der Übergang dort geplant, nicht improvisiert.
    2. Umlaufend einmessen. Nicht von der Geländeoberkante abmessen — die fällt fast immer ab. Wir haben mit der Schlauchwaage rund ums Haus eine Höhe übertragen und diese als Bezug genommen.
    3. Waagerecht ausrichten und prüfen. Jedes Profil einzeln mit der Wasserwaage, und nach jeweils zwei bis drei Metern gegen die übertragene Höhe gegenprüfen. Fehler summieren sich sonst über die Wandlänge.
    4. Unebenheiten mit Ausgleichsscheiben ausgleichen. Eine Altbauwand ist nie plan. Die Scheiben halten das Profil auf Linie, statt es an die Wand zu zwingen.
    5. Stöße nicht auf Kante setzen. Zwischen zwei Profilen 2 bis 3 mm Luft lassen und mit Verbindern arbeiten — Aluminium dehnt sich, und ein gestauchtes Profil beult aus.
    6. Ecken auf Gehrung. Sauber geschnittene Außenecken ersparen später Spachtelarbeit an der sichtbarsten Stelle der Fassade.

    Der Fehler, der teuer wird

    Wer das Profil zu tief ansetzt, holt sich Spritzwasser in die Dämmung. Wer es zu hoch ansetzt, bekommt einen sichtbaren Sprung zwischen Sockel und Fläche. Beides lässt sich nach dem Verkleben der ersten Plattenreihe nicht mehr ändern, ohne diese wieder abzunehmen.

    Wenn ein Betrieb es macht

    Die Sockelausbildung ist ein guter Prüfstein für ein Angebot. Fragen Sie, wie der Übergang zur Perimeterdämmung ausgeführt wird und ob Ausgleichsscheiben eingeplant sind. Wer darauf eine konkrete Antwort gibt, hat schon Altbaufassaden gemacht.

    Was zur Fassadendämmung sonst gehört, steht unter Fassade & Dämmung im Altbau; die Kostenseite unter Fassadenkosten.

    Beitrag von 2009, überarbeitet und ergänzt im September 2026.