Im Bau vor allem als Fensterglas – vom einfachen Glas der Gründerzeit bis zur beschichteten Dreifachverglasung. Die Verglasung bestimmt einen großen Teil des Wärmeverlusts eines Fensters.
| Verglasung | Ug-Wert etwa | Typisch |
|---|---|---|
| Einfachglas | 5,8 | bis in die 1960er-Jahre, Kastenfenster |
| Isolierglas, unbeschichtet | 2,8–3,0 | 1960er- bis 1990er-Jahre |
| Wärmeschutzglas, zweifach | 1,0–1,1 | ab den 1990er-Jahren |
| Wärmeschutzglas, dreifach | 0,5–0,7 | heute Standard |
| Vakuumglas | etwa 0,4–0,7 | schlanke Profile, Denkmal |
Ob eine Scheibe beschichtet ist, zeigt ein einfacher Test: Hält man ein brennendes Feuerzeug davor, spiegelt sich die Flamme mehrfach – eine der Spiegelungen hat bei Wärmeschutzglas einen anderen Farbton. Im Randverbund zwischen den Scheiben ist oft das Herstellungsjahr eingeprägt.
Glas im Denkmal
Für historische Fenster gibt es Restaurierungsglas mit der leicht welligen Oberfläche alter Scheiben, auch als Isolierglas. Wo die alten Flügel nur schmale Glasfalze haben, passen schlanke Isoliergläser oder Vakuumglas. Bei bodentiefen Fenstern ist Sicherheitsglas nötig – siehe Brüstung und Geländer.
Siehe Fenster im Altbau, Kastenfenster und Denkmalschutz.
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