Ein Estrich oder Ausgleichsmörtel mit leichten Zuschlägen wie Blähton, Blähglas oder Polystyrolkügelchen. Er gleicht Unebenheiten aus und belastet die Decke deutlich weniger als ein Zementestrich.
| Material | Rohdichte, grob | Gewicht bei 5 cm |
|---|---|---|
| Zementestrich | 2.000–2.200 kg/m³ | 100–110 kg/m² |
| Leichtausgleich mit Blähton, gebunden | 500–900 kg/m³ | 25–45 kg/m² |
| Leichtmörtel mit EPS-Kugeln | 250–500 kg/m³ | 12–25 kg/m² |
| Trockenschüttung, ungebunden | 400–800 kg/m³ | 20–40 kg/m² |
Die meisten Leichtestriche sind keine fertige Nutzschicht. Sie tragen als Ausgleich einen Trockenestrich, eine Trittschalldämmung oder bei manchen Systemen einen dünnen Belag. Gegenüber einer losen Schüttung haben sie den Vorteil, dass sie nicht wandern und sich kaum setzen. Dafür bringen sie Wasser in die Decke und müssen trocknen – auf Holzbalkendecken ein Punkt für eine sorgfältige Trennlage.
Auch leicht ist Gewicht
Auf einer Holzbalkendecke oder Hohlsteindecke zählt jedes Kilo. Wer Fliesen, Möbel und eine volle Badewanne dazurechnet, sollte die Tragfähigkeit vorher klären lassen – siehe Nutzlast.
Den Vergleich der Aufbauten zeigt Estrich im Altbau. Siehe auch Fußbodenaufbau im Altbau.
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