Ein Fassadendämmsystem aus Dämmplatten, die auf die Außenwand geklebt und gedübelt und mit einem armierten Putz überzogen werden. Die häufigste Art, eine Fassade nachträglich zu dämmen.
Die Dämmung macht rund 40 Prozent der Wanddicke aus und senkt den U-Wert von etwa 1,4 auf rund 0,20 W/(m²·K). Die dünnen Schichten außen entscheiden über die Haltbarkeit.
| Dämmstoff | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| EPS, Polystyrol | günstig, leicht zu verarbeiten | brennbar, braucht umlaufende Brandriegel aus nicht brennbarem Material |
| Mineralwolle | nicht brennbar | teurer, schwerer |
| Holzfaser | diffusionsoffen, guter Hitzeschutz | teurer, dicker |
Das System scheitert an den Anschlüssen, nicht in der Fläche
Fensterbänke, die nicht verlängert werden, Laibungen ohne Dämmung, ein zu kurzer Dachüberstand, ein Sockel ohne Spritzwasserschutz. Dazu kommt Algenbewuchs auf Nordseiten: Der dünne Putz auf der Dämmung kühlt nachts stark ab und bleibt länger feucht. Lassen Sie sich die Anschlussdetails vor Auftragsvergabe zeigen.
Förderfähig mit 15 Prozent, mit Sanierungsfahrplan 20 Prozent – siehe Förderung Gebäudehülle und Fassade & Dämmung.
Für welche Fassaden ein WDVS infrage kommt und was es mit Gerüst und Anschlüssen kostet, rechnet der Planer im Ratgeber Fassade dämmen im Altbau aus.
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Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.