Eine Flächenheizung, deren Rohre in der Decke liegen – meist in Trockenbauelementen unter der vorhandenen Decke. Sie wärmt vor allem durch Strahlung und kann im Sommer auch kühlen.
| Deckenheizung | Fußbodenheizung | Wandheizung | |
|---|---|---|---|
| Heizleistung je m² | geringer | mittel | mittel bis hoch |
| Kühlen | sehr gut | eingeschränkt | gut |
| Vorhandener Boden | bleibt | wird erneuert | bleibt |
| Einschränkung | kostet Raumhöhe, verdeckt Stuck | Aufbauhöhe | Möbel und Bilder an der Heizwand |
Im Altbau spricht für die Decke, was gegen den Boden spricht: Alte Dielen bleiben liegen, und auf einer Holzbalkendecke entfällt der schwere Bodenaufbau. Die Heizelemente hängen an einer Unterkonstruktion; mit Dämmung darüber gehen meist 5 bis 10 Zentimeter Raumhöhe verloren – in hohen Altbauräumen verkraftbar, siehe Raumhöhe.
Kühlen im Dachgeschoss
Mit einer umschaltbaren Wärmepumpe kann die Decke im Sommer kühlen, weil kühle Luft von oben absinkt. Damit sich kein Tauwasser bildet, begrenzt ein Taupunktwächter die Vorlauftemperatur – siehe Taupunkt. Gerade in ausgebauten Dachgeschossen ist das ein echter Gewinn.
Befestigung und Lampen mitplanen
Die Unterkonstruktion hängt an Balken oder Massivdecke. Geschwächte Balken und Hohlsteindecken brauchen geeignete Befestigungen. Und weil in der Decke Rohre liegen, werden Auslässe für Lampen und Rauchmelder vorher festgelegt – nachträglich bohren ist riskant.
Siehe Fußbodenheizung, Wandheizung und Trockenbau & Innenausbau.
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Drei Angebote von Betrieben, die Bestandsgebäude kennen
Wir fragen nach Baujahr, Bauteil und Zustand — nicht nur nach der Postleitzahl. Das ist der Unterschied zwischen einem Kontakt und einem verwertbaren Angebot.